Dienstag, 22. August 2017

W577III-IV: Saisoneröffnung in Leuna und Karlsruhe

TSV Leuna 1919 II .................................................. 2
SV Grün-Weiß Langeneichstädt ............................ 0
- Datum: Samstag, 19. August 2017 – Beginn: 12.30
- Wettbewerb: Kreisliga Saalekreis, Staffel 1 (10. Liga; 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-0 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 2-0
- Tore: 1-0 5. Kai Müller bzw. Eigentor, 2-0 40. Dirk Bernhauser
- Gelbe Karten: Michael Stützer (Leuna); Oliver Geheb (L’Eichstädt)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 40 (davon 33 Zahlende und ca. 8 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Wichtiger und verdienter Sieg für den TSV in einem eher durchschnittlichen Spiel)

TSV Leuna 1919 ....................................................... 2
FC Rot-Weiß Weißenfels ......................................... 2
- Datum: Samstag, 19. August 2017 – Beginn: 15.00
- Wettbewerb: Landesklasse Sachsen-Anhalt, Staffel 6 (8. Liga; 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-2 nach 96 Min. (48/48) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 50. Kalyle Ahmed Soulame, 1-1 69. Ronny Wenzel, 1-2 89. Philipp Kopp, 2-2 91. Samir Secarovic
- Gelbe Karten: Kone Tabaly (RW WSF)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stadion des Friedens (Kap. 5.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 110 (davon 61 Zahlende und ca. 10 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 8,0/10 (Schnelles und sehr spannendes Spiel, das der TSV eigentlich hätte gewinnen müssen)

FC Neureut 1908 ...................................................... 4
SSV Ettlingen 1847 .................................................. 0
- Datum: Sonntag, 20. August 2017 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Kreisliga Karlsruhe (8. Liga; 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-0 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 56. Fabio Lindner, 2-0 58. Claudio Vollmer, 3-0 86. Kadir Islow, 4-0 89. Max Grether
- Gelbe Karten: Dennis Glutsch, Marcel Trebicki, Aaron Jäckle (Neureut); Sebastian Schütz, Maximilian Kühn, Norman Beyrle, NN, XY (Ettlingen)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz an der Sandgrube/ FC Neureut 1908 (Kap. 2.500 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 140 (davon ca. 25 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Vor allem in Hälfte zwei ganz ordentliches Spiel, aber insgesamt zu viele Durchhänger) TSV Leuna II 2:0 Grün-Weiß Langeneichstädt  
Photos with English Commentary:
a) Football in Leuna: TSV Leuna First XI vs. RW Weißenfels, Reserves vs. Langeneichstädt
b) Football in Karlsruhe: FC Neureut 08 vs. SSV Ettlingen

Zu den ersten Saisonspielen bin ich eigentlich immer in Leuna. So auch zur Eröffnung der Saison 2017-2018. Man trifft nicht nur viele bekannte Gesichter, sondern bekommt auch in den meisten Fällen besonders motivierte Leistungen des TSV Leuna zu sehen. Erfreulicherweise auch zum Beginn dieser Saison.
TSV Leuna II 2:0 Grün-Weiß Langeneichstädt 
Zuerst trat die II. Mannschaft gegen Grün-Weiß Langeneichstädt an. Die sind ganz schön abgestürzt und scheinen mit dieser Mannschaft, die hier übers Feld krauchte und kaum eine Torchance hatte, ihren Tiefpunkt anzusteuern. Nach wenigen Minuten und der zweiten großen Chancen für TSV II schoss der Torwart beim Klärungsversuch des Torschusses von Kai Müller seinen eigenen Mitspieler vor die Omme und die Kugel prallte ins Netz. Bald danach ein Heber von einem Leunaer, der guckt wie der Ball über die Linie geht, lässt aber leider mit der Rumguckerei dem Gästetorwart die Chance, den Ball hinter der Linie wegzugrätschen, sodass der unsichere Schiri, der das Spiel überwiegend ganz entspannt aus dem Mittelkreis heraus leitete, weiterspielen lässt. Kurz vor der Pause noch der hochverdiente 2:0 Siegtreffer mit einem geschickten Schuss von rechts durch Dirk Bernhauser. Nach der Pause kam auch Langeneichstädt mal etwas ins Spiel, aber Patrick Lenßen hielt sehr gut und sicher. So blieb es trotz einiger weiterer TSV-Chancen beim 2:0. Die technischen Knaller mit Luftlöchern und Doppelfehlpässen mal abgesehen, war das ein ganz gutes Spiel. Und am Wichtigsten: TSV Leuna II startete ohne ein einziges Vorbereitungsspiel bestritten zu haben mit einem Sieg in die Saison! 
TSV Leuna 2:2 Rot-Weiß Weißenfels 
Dann war die I. Mannschaft mit ein paar neuen Gesichtern und einem neuen Trainer nach ihren vielen Vorbereitungsspielen, die überwiegend erfolgreich verliefen, und dem überlegenen 1:7-Sieg im Pokal letzte Woche, heiß auf das erste Landesklassespiel. Der Gegner von Rot-Weiß Weißenfels hatte in den letzten Saisons überwiegend gewinnen können, kam aber heute nicht ins Spiel. Leuna vergab diverse gute Chancen, traf leider bestenfalls die Latte. Nach einer torlosen ersten Hälfte und erneut liegenbleibenden Leunaer Chancen passierte das erwartete: der nicht nur vom Äußeren her auffälligste Gästespieler Soulame zeigte, dass er der beste Akteur der Rot-Weißen ist, spielte sich durch die Abwehr und schloss zum 0:1 ab. Ein herrlicher 20m-Freistoß, der von Ronny Wenzel ins lange Eck gelenkt wurde, sorgte für den hochverdienten Ausgleich. In einer sehr offenen, schnellen und richtig guten Partie schien alles auf ein Unentschieden hinauszulaufen, doch nach einem guten Sturmlauf stolperte ein Gästespieler den Ball in der 89. zum 1:2 ins Leunaer Tor. In der Nachspielzeit allerdings Semir Secarovic mit einer ähnlichen Aktion und dem mehr als verdienten 2:2. Insgesamt gesehen war das in dieser packenden Partie viel zu wenig. Auch wenn Weißenfels nicht schlecht war: die waren nur am Kontern und machten nichts fürs Spiel. Leuna bestimmte das geschehen, hätte 4:2 gewinnen müssen. Aber das Wichtigste heute war, dass sie trotz zweimaligem Rückstand (v.a. spätem Rückstand) nicht die Partie verloren.

Am Sonntag, da konnte ich allerdings nicht dabei sein, sonst hätte ich mir wegen des Gegners die C-Jugend angeschaut, ging es übrigens erfolgreich weiter. Die Alten Herren hatten am Freitag nicht gespielt – die gewinnen allerding auch fast alle Spiele in den letzten Wochen! Sonntag dann wie gesagt die Jugendteams: Die E-Jugend schoss Zöschen mit 4:0 nach Hause. Die D-Jugend siegte 1:4 in Mücheln. Und die C-Jugend schließlich, gewann bei den Merseburger Eisenbahnern mit 1:13 – so hoch haben die glaube ich noch nie ein Spiel gewonnen! Wie die F-Jugend gespielt hat, habe ich noch nicht rausgekriegt – Holger, bitte stell das mal auf die Website ;-) Denn die schwachsinnige Fairplay-Liga hat leider auch in Sachsen-Anhalt Einzug gehalten. Diesen Dreck braucht wirklich kein Mensch und der hat auch nicht viel mit Fußball zu tun! Ich sehe diese Scheiße seit Jahren in NRW, wo dieser Müll ja auch erfunden wurde. 
TSV Leuna 2:2 Rot-Weiß Weißenfels 
Schon nach dem Spiel der I. Männer ging es für mich zu Khatereh nach Karlsruhe. Am Sonntag gingen wir nach Baden, Kino und syrischem Mittagessen zum Fußball in Neureut. Nach einer Runde Boule auf dem benachbarten Platz, gingen wir durch den verwaisten Eingang, an dem noch eine Tafel mit DM-Eintrittspreisen hing. Die sechsstufige Stehtribüne hat erdegefüllte Stufen, die schön kurzgehalten begrünt sind. Es stehen viele Bäume auf der breiten letzten Reihe. Gegenüber stehen ein schickes Vereinsheim und ein Gefallenengedenkstein.

Das Spiel zwischen dem FC 08 Neureuth und dem SSV Ettlingen – letzterer ist einer der ältesten Sportvereine Deutschlands: 1847 gegründet, wobei die Fußballabteilung natürlich erst im 20. Jahrhundert, genauer: in den 50ern und die vollständige Integration in den Verein erfolgte erst mit einer Fusion im Jahr 2010 – war nicht so überragend. Die Kreisliga Karlsruhe ist vergleichbar mit der Kreisoberliga Saalekreis, nominell aber die 8. Liga. Von NRW bin ich besseren Fußball gewohnt, obwohl dieses Bundesland verbandstechnisch genauso bescheuert zerkleinert wird wie Baden-Württemberg. Aber BaWü ist nicht so spielstark. Jedenfalls dauerte es fast eine Stunde, ehe die bis dato weniger aktive Mannschaft, der Gastgeber von Karlsruhe-Neureut, die Führung übernahm. Als es kurz darauf 2:0 hieß, brach Ettlingen völlig ein, Neureut übernahm das Kommando und gewann durch einen weiteren Doppelschlag, diesmal kurz vor Schluss, deutlich zu hoch mit 4:0. Die Reserve siegte im Vorspiel übrigens 10:0 – war wahrscheinlich auch deutlich zu hoch...
FC Neureut 1908 4:0 SSV Ettlingen 1847 FC Neureut 1908 4:0 SSV Ettlingen 1847  
Statistik:
- Grounds: 1.992 (1; diese Saison: 11 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.136 (3; diese Saison: 31)
- Tourkilometer: 1.240km (Sa 930km Auto, So 310km Auto)
- Saisonkilometer: 5.020 (4.880 Auto, davon 0 Mietwagen/ 140 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 95 [letzte Serie: 11, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 577 Wochen.

Mittwoch, 16. August 2017

W577I-II: Bonner Pokalabende

FC Jawanan Bonn ................................................... 1
FV Bonn-Endenich 1908 ....................................... 11
- Datum: Mittwoch, 16. August 2017 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: 1. Runde Kreispokal Bonn (Kreisliga D, Bonn/ Gruppe 1; 11. und unterste Liga; 7. Amateurliga gegen Landesliga Mittelrhein, Staffel 1; 6. Liga; 2. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-11 nach 92 Min. (45/47) – Halbzeit: 0-6
- Tore: 0-1 1. Sanzone, 0-2 2. Schmitz, 0-3 9. Sanzone, 0-4 19. Ruhnau, 0-5 21. Sanzone, 0-6 30. Hartmann, 0-7 60. Ruhnau, 1-7 63. Barekhzie, 1-8 66. Schmitz (Elfmeter), 1-9 78. Schmitz, 1-10 84. Herschbach, 1-11 87. Herschbach
- Gelbe Karten: Osmani (TW Jawanan)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Andreas-Schönmüller-Sportanlage Dransdorf (Kap. 2.020, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 100 (davon ca. 50 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,5/10 (Pokalkick mit Testspielcharakter)

1. Jugendfußballclub Brüser Berg 2015 ................ 2
Turnerbund 1906 Witterschlick ............................. 7
- Datum: Dienstag, 15. August 2017 – Beginn: 19.00
- Wettbewerb: 1. Runde Kreispokal Bonn (Kreisliga D, Bonn/ Gruppe 1; 11. und unterste Liga; 7. Amateurliga gegen Kreisliga B, Bonn/ Gruppe 2; 9. Liga; 5. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-7 nach 90 Min. (46/44) – Halbzeit: 2-1
- Tore: 1-0 4. Demrici, 2-0 34. Reinhardt, 2-1 45.+1 Vogler, 2-2 58. Kleiss, 2-3 59. Müller, 2-4 62. Palm, 2-5 73. Breuker, 2-6 82. Steinhöfer, 2-7 85. Vogler
- Gelbe Karten: Sayed, Nassir (Brüser Berg); Vogler (TBW)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportanlage Brüser Berg – Kunstrasen (Kap. 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 70 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,5/10 (Ganz gutes Pokalspiel, das von 2:0 auf 2:7 drehte) 1. JFC Brüser Berg 2015 2:7 Turnerbund 1906 Witterschlick Photos with English Commentary:
a) District Cup of Bonn: Brüser Berg vs. Witterschlick (15th Aug.)
b) District Cup of Bonn: Jawanan vs. Endenich (16th Aug.)

Es geht munter weiter mit Pokalwettbewerben. Am Montag nach der Arbeit Glotze geguckt: Hansa gegen Hertha, leider 0:2 für die Berliner Scheiße. Bei der Randale der Hertha-Fans klingelte mein Handy, meine Mutter fragte wo im Stadion eigentlich mein Vater sitzt... Also Randale hat der nicht gemacht, aber beste Sicht von der Nordtribüne auf die gegenüberliegenden Unruhesektoren gehabt...

Dienstag dann nach dem regulären Ende der Arbeit mit dem Rad auf den Brüser Berg. Da kickte ein neuer Verein: der als Jugendfußballverein gegründete JFC Brüser Berg. Sicherlich war da auch der ein oder andere Spieler dabei, der schon mal höher als Kreisliga D gekickt hat, aber nach der furiosen Führung und dem geschickten Konter zum 2:0 kam der zwei Klassen höher spielende Turnerbund aus Witterschlick besser ins Spiel. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:1, nach der Pause dann nur noch TBW und Brüser Berg völlig abgemeldet, sodass ein zu hohes 2:7 am Ende bei herauskam. Natürlich frustrierend für eine Mannschaft die von der Spielanlage eigentlich ein Favorit auf den Aufstieg in die Kreisliga C sein müsste – aber so ausrasten wie Sportfreund Dresen muss man trotzdem nicht: der zeigte, dass er einen an der Klatsche hat und klatschte einem Gegenspieler ein paar. Rudelbildung, der Jürgen-Klopp-Verschnitt von Gästetrainer rennt zu Recht laut schreiend auf dem Platz... Aber keine Karte, da es keine Linienrichter gab, der Ball 50m weit weg war und der sichere und gute Schiri ja keine Augen hinten hat, wo in seinem Rücken diese dreckige Ratte vom Brüser Berg diese Aktion zeigte... 1. JFC Brüser Berg 2015 2:7 Turnerbund 1906 Witterschlick Am Mittwoch dann das gleiche Programm: pünktlich 18.30 raus und ein weiteres Pokalspiel eines neuen Vereins. Diesmal ging es nach Dransdorf. Die schöne Sportanlage leider ziemlich zugemüllt: Hundescheiße, Glassplitter, Plasteflaschen, Sperrmüll – typisch asoziales NRW...

Dafür ging es auf dem Feld nicht so zu wie sonst: friedlicher Testspielcharakter. Außer mir fotografierten noch ein paar andere, der WDR hatte eine Kamera für eine Reportage geschickt – denn der neue Club Jawanan wurde für afghanische Flüchtlinge gegründet und ist damit etwas Einmaliges in Deutschland. Der andere Untermieter in Dransdorf ist als einziger peruanischer Verein allerdings auch einmalig. Im Gegensatz zu Arriba Perú wo nur Peruaner kicken, spielen bei Jawanan sinnvollerweise nicht nur Afghanen und vom Äußeren her zu urteilen waren da auch Paschtunen, Hazara u.a. verschiedene Afghanen in dem Team.

Der fünf Klassen höher spielende Gast aus Endenich schoss binnen 90 Sekunden 2 Tore. Nach dem 0:3 in der 9. wurde es ruhiger, Jawanan bekam auch ein Bein auf den Boden und Endenich spielte wohl auch mit vielen Reservekickern. So hieß es bei Pause nur 0:6 und am Ende sogar nur 1:11. Klar war das zweistellig, aber bei einem Landesligisten der Bock hat zu gewinnen gegen eine allenfalls durchschnittliche Kreisliga D Truppe, die schon von der Spielanlage her zeigt, warum in Afghanistan vor Cricket beliebter als Fußball ist, fallen drei Mal so viele Tore... FC Jawanan Bonn 1:11 FV Bonn-Endenich 1908 Statistik:
- Grounds: 1.991 (0; diese Saison: 10 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.133 (2; diese Saison: 28)
- Tourkilometer: 50km (Di 30km Rad, Mi 20km Rad)
- Saisonkilometer: 3.780 (3.640 Auto, davon 0 Mietwagen/ 140 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 92 [letzte Serie: 11, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 577 Wochen.

Montag, 14. August 2017

W576II: Späte Tore beim Coupe de France im Töpferdorf und vor der Naturtribüne in Dierbach

F. C. 1935 Soufflenheim .......................................... 0
F. C. Drusenheim 1935 ............................................ 3
- Datum: Sonntag, 13. August 2017 – Beginn: 17.00
- Wettbewerb: Coupe de France Alsace, 1er tour (1. Runde des Regionalpokals Elsass; District d’Alsace Division 1 A (Bezirk Elsass, Kreisliga 1 A = 11. Liga, 6. Amateurliga) gegen Grand Est, Regional 3 Alsace (Elsass-Regionalklasse 3 = 8. Liga, 3. Amateurliga)
- Ergebnis: 0-3 nach 91 Min. (45/46) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 0-1 76. (11), 0-2 84. (3), 0-3 90. (Foulelfmeter)
- Gelbe Karten: Nr. 2, 4, 8 (Soufflenheim); Nr. 12 (Drusenheim)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Stade Municipal à Soufflenheim (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 130 (davon ca. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Ganz schlechte erste und völlig einseitige aber wenigstens gute zweite Hälfte)

Sportfreunde 1967 Dierbach II .............................. 4
SG Rot-Weiß Mörzheim/ ASV Eschbach II .......... 1
- Datum: Sonntag, 13. August 2017 – Beginn: 12.00
- Wettbewerb: D-Klasse Südpfalz West (12. und unterste Liga, 7. Amateurliga)
- Ergebnis: 4-1 nach 90 Min. (45/45) – Halbzeit: 0-0
- Tore: 1-0 50. Krieger, 2-0 67. Burry, 3-0 78. Ziegler, 3-1 85. Martin, 4-1 87. Steegmüller
- Gelbe Karten: Elias, Kunz, Ziegler (Dierbach); Garrecht (Mörzheim/ Eschbach)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Dierbach (Kap. 2.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 25 (davon ca. 5 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 4,0/10 (Lahmer Kick der in der zweiten Hälfte noch etwas in Fahrt kam) FC Soufflenheim 0:3 FC Drusenheim Photos with English Commentary:
a) Coupe de France/ Alsace: Soufflenheim vs Drusenheim
b) D-Klasse Rhineland-Palatinate: Dierbach Res. vs Mörzheim/ Eschbach Res.
c) France: Alsace, Soufflenheim
d) Rhineland-Palatinate: Minfeld
e) Baden-Württemberg: Karlsruhe

Sonntag traf ich mich zum ausgiebigen Frühstück und Boulespielen mit meiner Verlobten Khatereh in Karlsruhe. Danach ging es weiter zu einem kuriosen Sportplatz an der Südlichen Weinstraße: Dierbach hat den Platz an einen Hang gelegt und bei der Planierung auch den Hang gestalterisch bearbeitet. Tolle Sicht! Wegen einiger Büsche allerdings eingeschränkt, was einen älteren Mann zum Ansetzen einer großen Heckenschere bewegte. Der schien mir nicht unbedingt der Platzwart zu sein...

Der Kick der Reserven von Sportfreunde Dierbach und Sg Mörzheim/ Eschbach war v.a. in der ersten Hälfte ganz mies, dann kamen die Gastgeber in Schwung, zogen bis auf 3:0 davon und gewannen am Ende 4:1. Natürlich ist schwüles Wetter bei Kreisliga D besonders unangenehm, aber das Spiel hätte trotzdem besser sein können – auch bei dem recht hohen Altersschnitt dieser (wie so oft in der Gegend) nur aus Einheimischen bestehenden Teams. Sportfreunde Dierbach II 4:1 SG RW Mörzheim/ ASV Eschbach II Einmal über die Grenze und über den Töpfermarkt in Soufflenheim geschlichen. Die Kirche und einige Fachwerkhäuser sind auch ganz ansehnlich. Die Leute sind so unfreundlich und unsympathisch wie überall im Elsass: man merkt schon einen Unterschied zwischen nördlicheren und südlicheren Regionen in Frankreich, es ist zwar ein generell wenig gastfreundliches Land, aber im Süden (wo ich kürzlich bei der Motoball EM war) ist es klar angenehmer in allen Punkten im Vergleich zum Norden oder Osten des Landes.

Eigentlich sollte es dann zum Fußball nach Oberhoffen-sur-Moder gehen, aber da wurde die berühmte Tribüne umgebaut. Keine Ahnung ob da ein Spast mit einem LKW vor die Balken gefahren ist oder ob dieses Beispiel für französische Nachkriegsarchitektur einfach zu verfallen war. Infos darüber habe ich in der Groundhopping-Szene keine bekommen und auch auf Französisch findet man keine gescheiten Infos. Es gibt auch so gut wie keine Groundhopping-Szene in Frankreich. Wie die das wohl aussprechen würden? Lö göraunde-oppinge? Der Ort heißt ja auch Obär-offön... Aber Fakt ist: das Stade Municipal Oberhoffen-sur-Moder lohnt nicht mehr: siehe vorher nachher:
Von alex262 auf europlan : http://www.europlan-online.de/files/3857e0f30183bb07f6f5194af03cf053.JPG
Oberhoffen-sur-Moder Also angefressen die 8km zurück nach Soufflenheim und dort den Kick geguckt. Der Platz ist zwar ausbautenlos, hat aber eine schöne Bande und ein nettes Panorama mit Bahnhofsruine, komischem Vereinsheim und versiffter Industrie- und Landwirtschaftsanlagen. 4€ Eintritt wie gestern, vergleichbarer Wettbewerb: Coupe de France Alsace, also der regionale Pokal dessen Sieger im nächsten Jahr im landesweiten Coupe de France, einem der größten Pokalwettbewerbe der Welt, teilnehmen dürfen. Diese erste Runde im Elsass-Pokal ist übrigens auch riesig mit 128 Spielen...

Gegner vom FC Soufflenheim war der ebenfalls 1935 gegründete FC Drusenheim. Das Kaff heißt nicht nach der religiösen Gruppe der Drusen, sondern nach dem römischen Feldherrn Drusus. Soufflenheim spielt auf Kreisebene 11. Liga (es gibt 13 Ligen und darunter auch noch 3 Reserveligen) und Drusenheim auf Bezirksebene 8. Liga. Ein Klassenunterschied war erkennbar, auch in der sehr schwachen ersten Hälfte. Nach der Pause ein Spiel auf ein Tor: Drusenheim im Minutentakt mit Chancen, aber erst in der 76. der erste Treffer nach einem Kopfballduell im Strafrauf. Dann aus Nahdistanz reingedrückt und per Foulelfmeter in der Schlussminute zum verdienten 0:3. FC Soufflenheim 0:3 FC Drusenheim Statistik:
- Grounds: 1.991 (2; diese Saison: 10 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.131 (2; diese Saison: 26)
- Tourkilometer: 670km (670km Auto)
- Saisonkilometer: 3.730 (3.640 Auto, davon 0 Mietwagen/ 90 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 90 [letzte Serie: 11, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 576 Wochen.

W576I: Eröffnung des Bonner Kreispokals

SV Niederbachem 1947 ........................................... 2
FC Flerzheim 1920 .................................................. 1
- Datum: Samstag, 12. August 2017 – Beginn: 18.00
- Wettbewerb: Vorrunde Kreispokal Bonn (beide Teams Kreisliga A, Bonn; 8. Liga; 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 2-1 nach 96 Min. (46/51) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 1-0 28. Hohn, 1-1 29. Tastekin, 2-1 76. Jamal
- Gelbe Karten: Ahardane, Lepold (Niederbachem); Tastekin, Ayad, Ekici, Konte (Flerzheim)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Niederbachem (Kap. 1.000 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 110 (davon ca. 30 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 7,0/10 (Guter, spannender und harter Pokalfight) SV Niederbachem 2:1 FC Flerzheim Photos with English Commentary:
District Cup of Bonn: Niederbachem eliminate Flerzheim

Da ich zu viele Aufträge angenommen hatte, musste ich den Samstag zum Großteil im Büro verbringen. Aber abends ging es trotzdem noch nach Niederbachem, einem Ortsteil von Wachtberg, der außerhalb von Bonn gelegen am Spielbetrieb des Bonner Kreisverbandes teilnimmt.

Das erste Kreispokalspiel (das einzige Samstagsspiel der Vorrunde) stand auf dem Programm: beide Teams treten in der Kreisliga A an – weswegen die jetzt in diese Vorrunde gelost wurden und teilweise Kreisliga D gegen Bezirksliga in Runde 1 antritt ist mir schleierhaft. Jedenfalls ging es gut rund auf dem Platz: der Pokalfight wurde ernst genommen. Durch einen schönen Freistoß hieß es nach einer knappen halben Stunde 1:0 für Niederbachem, sofort darauf die erste richtige Chance für Flerzheim zum 1:1. Nach der Pause ein ausgeglichenes Spiel, aber Niederbachem am Ende erfolgreicher und insgesamt gesehen auch verdient mit 2:1 der Sieger.

Bei Flerzheim war einiges Bruchvolk dabei: dass die rummeckern an überzogenen 4€ Eintritt ist ja völlig richtig, aber man muss nun bei einer Rudelbildung zwischen Spielern nicht unbedingt das Spielfeld betreten... Die Härte kam auch von Niederbachem, aber Flerzheim war die schlimmere Treter- und Pöbelmannschaft. Aber so wollen wir das doch sehen – v.a. im Pokal!

Das kleine Stadion ist ein landschaftlich schön in einem Bachtal gelegener Kunstrasenplatz mit einer Stehstufe an einer Längsseite und zwei Stehstufen vorm kleinen Sportlerheim. SV Niederbachem 2:1 FC Flerzheim Statistik:
- Grounds: 1.989 (1; diese Saison: 8 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.129 (1; diese Saison: 24)
- Tourkilometer: 40km (120km Rad)
- Saisonkilometer: 3.060 (2.970 Auto, davon 0 Mietwagen/ 90 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 88 [letzte Serie: 11, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 576 Wochen.

Dienstag, 8. August 2017

W575IV: Kreispokal in der Eifel

SV Rinnen 1926 ....................................................... 1
TuS Vernich 1927 .................................................... 3
- Datum: Sonntag, 6. August 2017 – Beginn: 14.00
- Wettbewerb: 2. Runde Kreispokal Euskirchen (Kreisliga B 2, Euskirchen; 9. Liga; 5. Amateurliga gegen Kreisliga A, Euskirchen; 8. Liga, 4. Amateurliga)
- Ergebnis: 1-3 nach 126 Min. (47/49/15/15) – Halbzeit: 1-0, reguläre Spielzeit: 0-1 (1-1), Verlängerung: 0-1/ 0-1 (1-3)
- Tore: 1-0 45.+2 Benedikt Müller, 1-1 71. Fabian Schmitz, 1-2 100. Max Hemmerling, 1-3 120. Fabian Hüttmann
- Gelbe Karten: Nr. 4, 14 (Rinnen); Nr. 13, 14 (Vernich)
- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Sistaler Straße, Rinnen (Kap. 750 Stehplätze)
- Zuschauer: ca. 110 (davon ca. 20 Gästefans)
- Unterhaltungswert: 5,0/10 (Trotz Verlängerungs-Spannung bestenfalls Durchschnitt) SV Rinnen 1926 1:3 aet TuS Vernich Photos with English Commentary:
a) District Cup Euskirchen: Rinnen vs. Vernich
b) Rinnen Village: Church

Übers Wochenende kam Khatereh nach Bonn. Erst am Sonntag gingen wir zum Sport. In der Eifel standen diverse Kreispokalpartien auf dem Programm. Ich zeigte Khatereh die Ansetzungen und ließ sie aus den für mich neuen Grounds auswählen. Der Name Rinnen gefiel ihr irgendwie am besten, also ab in den Ortsteil von Kall. Dort besichtigten wir erstmal die Kirche, die eine originelle Mischung aus alt und neu darstellt.

Der Sportplatz liegt an einem Hang in schöner Landschaft etwas oberhalb vom Dorf und ist weitestgehend von Bäumen umgeben. Wegen des Vereinsfestes gab es richtig gutes und preisgünstiges Essen vom Grill und aus der Fritteuse – ich lasse nur Khatereh nicht mehr alleine zum Nachholen gehen auf so einem Kaff: da wird ja gar kein Hochdeutsch gesprochen...

Das Spiel war nicht besonders gut – von beiden Seiten kam wenig, dann ein Glückstreffer für den unterklassigen Gastgeber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Mitte der zweiten Hälfte der Ausgleich. In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit ein ganz zweifelhafter Elfmeter für Rinnen – doch der wird vorbeigesetzt. Das war der Anfang vom Ende: Vernich zeigte wenigstens in der Verlängerung, warum sie eine Liga höher als Rinnen spielen und siegte 1:3.

Danach klapperten wir auf dem Weg liegende Bouleplätze ab und spielten eine ganze Weile. In Bonn gingen wir noch sehr gut bei dem preisgünstigen persischen Restaurant in der Römerstraße essen. Das ist sehr viel besser als es von außen vermuten lässt – und auch viel preisgünstiger als sonst bei den oft überteuerten persischen bzw. iranischen Restaurants. SV Rinnen 1926 1:3 aet TuS Vernich Statistik:
- Grounds: 1.988 (1; diese Saison: 7 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.128 (17; diese Saison: 23)
- Tourkilometer: 120km (120km Auto)
- Saisonkilometer: 3.020 (2.970 Auto, davon 0 Mietwagen/ 50 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 87 [letzte Serie: 11, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 575 Wochen.

FRANKREICH

LP Nr. 8, Grounds: 12 (5+7)

Fußballstadien: 
Etain (1): Stade Municipal (US Etain-Buzy) - 1.150 (150/ 1.000); 6,0
 
Foix (1): Stade du Courbet (US Foix, Ausweich Luzenac AP) - 3.000 (2.000/ 1.000); 7,0
Metz (1): Stade Saint Symphorien (FC Metz) – 26.700 (26.700/ 0); 8,0
Nancy (1):
Stade Marcel Picot(AS Nancy-Lorraine) – 20.090 (20.090/ 0); 3,0

Soufflenheim (1): Stade Municipal Soufflenheim (FC 1935 Soufflenheim) - 1.000 (0/ 1.000); 5,0


Andere Sportanlagen:
Camaret-sur-Aigues (1): Stade de Moto-ball (MSC Camaret) - 1.500 (500/ 1.000); 6,0
Perpignan: Stade Gilbert Brutus (Catalans Dragons, Rugby League) – 11.500 (9.500/ 2.000); 6,5
Plobsheim (1): Espace multisports du Langensand/ POC Arena (u.a. Handball Plobsheim Olmypique Club) - 450 (450/ 0); 6,5

Valréas (1): Stade de Moto-ball (MSC Valréas) - 1.700 (700/ 1.000); 7,0
Vitry-le-Francois/ Blacy (1): Stade de Moto-ball Vitry (MBC Vitry) - 1.000 (200/ 800); 8,0 
Voujeaucourt (1): Stade de la Cray/ Stade de Motoball Voujeaucourt (MBC Voujeaucourt, Motoball) - 750 (0/ 750); 6,0
Strasbourg (1): Patinoire l’Iceberg (u.a. Eishockey Etoile Noire Strasbourg) – 1.800 (1.500/ 300); 6,5 

W574II-W575II: Motoball-Europameisterschaft 2017 in Frankreich

Einige Statistiken unter: http://france2017.motoball.fr/competition

01.08.17 Frankreich 4:6 Russland [Camaret/ Finale; 9,5/10 (bestes Spiel und würdiges Finale)]
01.08.17 Deutschland 8:3 Weißrussland [Camaret/ Sp. u. Pl. 3; 7,0/10]
01.08.17 Russland Jun 2:3 Deutschland Jun [Camaret/ Junioren-Finale; 7,5/10]
01.08.17 Deutschland Jun 4:5 Russland Jun [Camaret/ Junioren-Vorrunde; 7,0/10]
31.07.17 Frankreich 8:3 Weißrussland [Camaret/ Halbfinale; 7,0/10]
31.07.17 Deutschland Jun 3:2 Frankreich Jun [Camaret/ Junioren-Vorrunde; 7,0/10]
31.07.17 Deutschland 3:6 Russland [Camaret/ Halbfinale; 7,5/10]
30.07.17 Frankreich 4:5 Russland [Camaret/ Vorrunde; 9,5/10 (zweitbestes Spiel)]
30.07.17 Weißrussland 13:0 Ukraine [Camaret/ Vorrunde; 5,0/10]
30.07.17 Frankreich 22:2 Ukraine [Camaret/ Vorrunde; 7,0/10]
30.07.17 Deutschland 9:4 Niederlande [Camaret/ Vorrunde; 7,0/10]
30.07.17 Frankreich Jun 0:2 Deutschland Jun [Camaret/ Junioren-Vorrunde; 6,5/10]
29.07.17 Frankreich 2:2 Weißrussland [Valréas/ Vorrunde; 9,0/10 (drittbestes Spiel)]
29.07.17 Russland 9:0 Ukraine [Valréas/ Vorrunde; 6,5/10]
29.07.17 Weißrussland 4:1 Niederlande [Valréas/ Vorrunde; 7,0/10]
29.07.17 Deutschland 10:0 Ukraine [Valréas/ Vorrunde; 4,5/10 (schlechtestes der Spiele]
Nicht gesehene Spiele (Vorrundenspiele Tag 1 und 2 in Valréas):
29.07.17: Frankreich 2:0 Deutschland, Deutschland 2:2 Weißrussland, Russland 5:0 Weißrussland/ 28.07.17: Frankreich 6:0 Niederlande, Deutschland 2:4 Russland, Russland 11:0 Niederlande, sowie Vorrundenspiel am 30.07.17 in Camaret: Niederlande 13:2 Ukraine

Tabelle nach der Vorrunde:
1. Russland (21 Pkt.), 2. Frankreich (13), 3. Deutschland (10), 4. Weißrussland (8), 5. Niederlande (3), 6. Ukraine (0) Motoball-EM 2017 / Motorbike-Football European Cup in France, Camaret/ Day 5 Photos with English commentary:
a) MOTORBIKE FOOTBALL EUROPEAN CHAMPIONSHIP – PHOTOS OF THE VENUES AND THE MATCHES OF DAYS 3, 4, 5 AND THE FINAL DAY
b) Sightseeing in Bourgogne-Franche-Comté: Chateau-Chalon Historic Jura Village, Chevreaux Castle
c) Rhône & Loire Region Region: Aleyrac Monastery Ruin, Hauterives Ideal Palace, Saint-Quentin-Fallavier Castle Ruin
d) Southern France Region: SAINT-VICTOR-LA-COSTE Medieval Village and Castle, Saint-Laurent-des-Arbres Old Town, Montfaucon Old Town, Valréas Church, Avignon Old Town, Camaret-sur-Aigues Old Town, Chateauneuf du Pape Palace Ruin, Chateau de l’Hers Vineyard and Castle Ruin, Mornas Castle, Uchaux Castle Ruin, Beaumes-de-Venise Old Town, Gigondas Old Town. Chateau-Chalon Ich hätte mir eigentlich auch gerne zwei Tage vorher schon freigenommen, aber das hätte sich zu lange mit dem Urlaub vom Chef überschnitten. Nicht, dass der Laden zusammenbricht... Andererseits habe ich ja noch zwei Auslandsfahrten vor in diesem Jahr und dann würde der Urlaub nicht mehr reichen – also die Lösung, die EM erst ab dem 3. Spieltag zu besuchen, war schon gut.

Am Freitag fuhren wir um 6.30 Uhr los. Über Luxemburg, kurz vor der französischen Grenze ein Tankstopp, dann einige Stunden bei teils hohem Verkehrsaufkommen und ohne Maut nach Chateau-Chalon am Rande des Jura. Das Dorf ist ganz typisch für die Region: hoch in den Weinbergen gelegen, die in dunklen Farben gehaltenen und teils ungepflegten Häuser kleben am Hang, eine kleine Burg, enge Gassen, die üblichen schlichten und etwas dunklen Kirchen. Eine Stunde weiter ist die Burg Chevreaux schön authentisch restauriert auf einem Bergkegel kostenlos (außer Museum im Turm und Palas) zu besichtigen. Im Übrigen gibt es da eine geniale Tischtennisplatte vor der Burgmauer.

Dann wurde der Verkehr immer dichter und lies erst deutlich südlich von Lyon nach. Noch ein schöner Abstecher in die Berge bei Crest und dort die Klosterruine beim Dorf Aleyrac besichtigt: Landschaft und Art der Sehenswürdigkeit waren wie in Nordwest-Syrien.

Das Hotel in Sorgues bei Avignon (natürlich F1) war problemlos zu finden und machte einen ordentlichen Eindruck. Nur stickig war es durch die fehlende Klimatisierung. Zum Glück ist es trocken-heiß in Südfrankreich – nicht feucht-heiß... Motoball-EM 2017 (Motorbike-Football European Championship) Am Samstag gab es erstmal eine Sightseeing-Runde zum ersten Spielort. Saint-Victor-la-Coste ist ein sehr sehenswertes mittelalterliches Dorf im maurischen (also arabischen Baustil) mit entsprechender Burg auf einem Bergkegel. Aber auch die Gassen und die Kirchenruine sind sehenswert, nicht nur die Burg. Saint-Laurent-des-Arbres hat eine ungewöhnlich massive Kirche und einige Türme zu bieten. Montfaucon ein privates Schloss und auch enge Gassen und Pfade. Valréas, wo Motoball gespielt wurde, kann mit einer interessanten Kirche und ein paar älteren Gebäuden aufwarten.

In Valréas hatten bereits die Spiele von Tag 1 und 2 stattgefunden. Nun am dritten Tag ging es los mit Deutschland gegen die erst jetzt ins Turnier eingreifende Ukraine. Letztere hatte erwartungsgemäß kaum eine Torchance, spielte nicht besser als Kobra Malchin. Die Deutschen taten sich aber gegen den besten Mann ihres Gegners im ersten Viertel lange schwer: der Torwart entschärfte lange alles. Erst im Laufe der folgenden Viertels brachen alle Abwehrdämme und durch einzelne gute Aktionen der ansonsten nicht überzeugend spielenden Deutschen war der ukrainische Schlussmann chancenlos: 10-0 am Ende eines dürftigen Spiels.

Sehr viel besser war das Spiel zwischen Weißrussland und Niederlande. Dort zeigte Weißrussland zwar schnell, dass sie auch was vom Titelrennen haben wollen, daher auch hier eine phasenweise einseitige Partie, aber die Niederlande hatte doch etliche Chancen. Beide vergaben auch noch Elfmeter und ein einem recht rasanten Spiel hatten am Ende die Weißrussen die Nase mit 4:1 vorne.

Danach wieder die Ukraine und diesmal gegen den amtierenden Weltmeister, in dessen Ligen ein Großteil der ukrainischen Teams abgewandert ist. Russland erzielte bereits nach sechs, sieben Sekunden ein Tor, ließ dann auch die zweite Reihe immer wieder spielen, was am Ende zu einem 9:0 reichte. Die Ukrainer leider wieder überhaupt nicht wettbewerbsfähig, aber im Gegensatz zum Spiel gegen Deutschland war die Partie durch die russischen Spielzüge wirklich ansehnlich.

Höhepunkt war die letzte Partie des Abends: der Gastgeber spielte gegen Weißrussland vor einem mittlerweile mehr als vollen Stadion. Auch die recht emotionalen französischen Fans konnten ihrer Mannschaft nicht zum Sieg verhelfen. Weißrussland war sogar lange besser und führte 2:0, erst ein Elfmeter führte zum Ausgleich. Frankreich vergab dann einen weiteren. Es wurde hart und spektakulär gespielt. Die Halbzeit dauerte übrigens 30 Minuten, da irgendein Spast den Hebel vom Flutlicht umlegte – anders ist nicht zu erklären, dass überall noch Licht war, außer oben an den ohnehin schlechten Masten...

Das Stadion ist übrigens vom beschissenen Flutlicht abgesehen ganz gut: zwei Tribünen mit Schalensitzen, eine mit Bänken – ob die nur temporär da sind, konnte ich nicht so beurteilen – dann noch ein paar Hütten und das alles mit den Bergen in Sichtweite. Direkt dran sind allerdings auch ein Schrotthandel und eine Müllkippe. Geparkt wird auf abgeernteten Feldern. Interessantester Parker war allerdings der LKW-Auflieger vorm Eingang, der in Frankreich aus bekannten Gründen mittlerweile üblich ist. Beim Motoball ungewohnt sind auch Sicherheitskräfte mit Metalldetektoren – aber die Pfeifen kamen erst deutlich nach Beginn... Motoball-EM 2017 (Motorbike-Football European Championship) Sonntag dann erstmal ins benachbarte Avignon. Die Stadt ist zu Recht berühmt, der Papstpalast – im 14. und 15. Jh. waren Franzosen im Papsttum sehr einflussreich, da konnte man sich mal eine fette Residenz hinknallen – ist ein wuchtiges Gebäude im ummauerten Altstadtbereich mit seinen engen Gassen. Allerdings sind die meisten Häuser Avignons – wie überall in Frankreich – auch in der Altstadt grau und schmuddelig. Ein gleiches Bild, nur weit weniger spektakulär und kleiner, bot sich in Camaret-sur-Aigues.

In Camaret stand dann auch der zweite Teil der Motoball-EM an. Wir sparten uns das verlegte Spiel zwischen Niederlande und Ukraine (13:2) und das erste Juniorenspiel, kamen aber rechtzeitig zum Juniorenspiel zwischen Deutschland und Frankreich. Frankreich machte das Spiel, Deutschland die Tore: ein flottes und schönes Spiel mit zwei Kontertoren zum deutschen Erfolg!

Dann trafen die Männer von Deutschland auf die Niederlande. Der Sieger erreicht das Halbfinale und Deutschland ließ sich das nicht nehmen: 5-0 bei Halbzeit, danach die Niederlande auch mit tollen Toren in Aktion, am Ende ein vielleicht etwas zu hohes aber definitiv sehr sehenswertes 9:4.

Nächstes Spiel: Frankreich gegen Ukraine. Die Ukraine mittlerweile kaum noch mit einer spielfähigen Truppe und nur vereinzelten Entlastungsangriffen, Frankreich gnadenlos offensiv. Am Ende 22:2 in einem verrückten Spiel.

Dann musste die Ukraine noch mal ran und zwar gegen Weißrussland. Die spielten locker und unspektakulär ihr 13:0 heraus.

Zum letzten Spiel das Tages, dem Höhepunkt der Endrunde, war das mit zwei portablen Tribünen und mehreren Tribünenwagen dürftig bestückte Stadion, das meines Erachtens auf 1.500 Zuschauer zugelassen ist, mit über 2.000 Zuschauern überfüllt. Mittlerweile patroulierte auch Gendarmerie mit Maschinenpistolen im Stadion. Frankreich machte gut Stimmung und ging 2:0 gegen Russland – u.a. mit einem genialen Freistoßspielzug in der Schlussminute des ersten Viertels – in Führung. Doch Russland drehte die Partie binnen 20 Minuten auf 2:5. Nach der Pause und dem 2:5 kämpfte sich Frankreich aber immerhin noch auf ein 4:5 heran. Die Partie war technisch und fahrerisch Weltklasse und natürlich intensiv geführt. Uchaux Montag war noch ein bisschen mehr Sightseeing auf dem Programm: die Schlossruine in Chateauneuf du Pape ist sehr sehenswert und schön oberhalb von Weinbergen gelegen. Die Burgruine des Chateau de l’Hers ist über grobe Schotterwege an der Rhone erreichbar, aber leider privat. Das angrenzende Weingut ist auch ein schönes Gebäude. Spektakulär ist die mittelalterliche Festung von Mornas, die wir allerdings nur von außen besichtigten. Zum Abschluss besuchten wir noch die in Nadelwäldern gelegene Burgruine maurischen Baustils in Uchaux.

Dann ging es beim Motoball in Camaret weiter: bevor es mit den Männerspielen los ging, nutzten wir noch die Boule-Anlage neben dem Motoballplatz. Dann stand Deutschland im Halbfinale gegen Russland. Ein genialer Freistoß unters Tordach zum 1:0, lange eine umkämpfte Partie, aber im Laufe des dritten Viertels baute Russland seine Führung auf bis zu drei Tore aus und am Ende hieß es – wenig überraschend – 3:6.

Die Junioren der Deutschen waren aber erfolgreich. Mit ihrem Sieg über Frankreich – einem wirklich hochklassigen 3:2 – sicherten sie sich am 1.8. den Einzug ins Juniorenfinale. Die Juniorenmeisterschaft trugen allerdings nur die drei Nationen Frankreich, Deutschland und Russland aus. Also wurde nur der Gastgeber eliminiert...

Dann füllte sich das Stadion wieder mit gut 2.000 Zuschauern, da Frankreich ihr Halbfinalspiel zeigte. Weißrussland erwies sich als überforderter Gegner, schnell stand es 3:0. In einem rasanten, aber teil einseitigen Spiel siegte Frankreich am Ende 8:3. Somit haben sie bei der Heim-EM noch die geringe Chance, die übermächtige russische Auswahl von der Titelverteidigung abzuhalten. Motoball-EM 2017 (motorbike-football European Championship in France) Dienstag fanden wir auch noch Sehenswürdigkeiten im Umkreis von Camaret: Beaumes-de-Venise, einem ansehnlichen Dorf das von einer kleinen Burgruine überragt wird und Gigondas, einem ähnlich gearteten Dorf mit etwas größerer Burgruine.

Dann gab es das letzte Jugend-Vorrundenspiel: Deutschland gegen Russland vor erstmal nur 50 Zuschauern. Russland bestimmte das Spiel weitestgehend und siegte am Ende 4:5.

Im Jugendfinale standen sich dann noch einmal Deutschland und Russland nach nur kurzer Pause gegenüber. Vor mittlerweile 150 Zuschauern ging Deutschland in Führung mit 0:1, doch nachdem die Drittelpause fast 25 Minuten wegen des Leerpumpens der Dixi-Klos dauerte, glich Russland auf 2:2 aus. Im letzten Drittel hatte allerdings Deutschland die Nase vorn und nach diesem 2:3 und dem zweiten Juniorentitel in Folge, ist die Hoffnung da, dass aufgrund der guten Jugendarbeit die russischen Rekordmeister in ein paar Jahren weniger Titel holen und dafür die Deutschen mehr...

Das Spiel um Platz 3 der Männer war dann etwas einseitig im zweiten Durchgang: Deutschland war gegen die Weißrussen ohnehin schnell in Führung gegangen: 3-1 stand es aber bis ins dritte Viertel hinein, ehe unsere Auswahl auf 6:1 davon zog. Am Ende noch ein offener Schlagabtausch und 8:3 für die Deutschen vor nunmehr immerhin 1.500 Zuschauern

Danach folgte eine Präsentation zum Motoball der Zukunft: Motorräder mit Elektroantrieb. Kein Lärm, kein Gestank – dennoch flott. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann halt so. Hauptsache da wird ein Ball von Spielern auf einem motorisierten Zweirad auf ein Tor geschossen. Die gegenwärtigen Probleme bei E-Fahrzeugen sind wohl jedem Vollspacken bekannt und dass die Lösung noch einige Jahre oder Jahrzehnte dauern wird, in denen uns die Industrie und die Politik vielleicht schon wieder etwas anderes präsentieren und aufdrängen wollen (wer weiß, was die Ökofraktion 2030 gegen angeblich gesundheitsgefährdende E-Autos ins Feld führt), sind auch klar. Bei der Rundfahrt der E-Autos nach dem E-Motoball-Kick drängte sich mir immer stärker ein unterschätztes Problem auf: die Unfallgefahr dieser Geräte – insbesondere Fußgänger und Radfahrer, besonders in Form schwacher Verkehrsteilnehmer wie Kinder und Senioren sind in einer Stadt voller E-Autos (selbst wenn diese gute Bremsassistenzsysteme haben sollten) viel gefährdeter. So manchen Unfall kann man durch Gehör vermeiden, wenn z.B. ein Spast in einem normalen Auto von links aus einer von Hecken für den bevorrechtigten Verkehr nicht einsehbaren Gasse ohne zu bremsen rausfährt – aber wenn der Spast ein E-Auto fährt und der Bevorrechtigte hört ihn deshalb nicht, dann rauchts...

Das große Finale zwischen den Gastgebern und Erfindern des Motoballs und dem Rekordmeister und großen Förderer des Motoballs: über 2.500 Zuschauer im auf 1.500 Zuschauer zugelassenen Stadion wollten die Partie Frankreich gegen Russland sehen. Vor Beginn und in den Pausen gab es Erwachsenen-Entertainment, über weite Strecken war die Stimmung einiger Fangruppen (v.a. denen aus Carpentras) topp. Leider war die Partie schnell entschieden; Russland ging erwartungsgemäß aber viel schneller als gedacht mit 0:2 in Führung. Im zweiten Viertel hieß es schon 0:4, dann nach der Pause 0:6, ehe Frankreich im dritten Viertel auf 2:6 verkürzen konnte. Dann im Schlussviertel eines bis auf die Nicht-Ausgeglichenheit absolut würdigen Finales noch zwei Treffer zum 4:6. Zu wirklicher Spannung reichte es aber nicht mehr... Motoball-EM 2017 (motorbike-football European Championship in France) Fazit: ich hatte die letzte EM (Niederlande) komplett gesehen und die jetzige immerhin von Tag 3 bis zum Finale. Für mich hat sich die EM in Frankreich sogar noch mehr gelohnt, obwohl der Eintritt erheblich teurer (wie in Deutschland auch sind Dauerkarten bei über 50€, das 4er-Ticket immer noch bei 43€) als in den Niederlanden war und die Organisation mitunter zu wünschen übrig ließ – vom miesen Stadionfraß der völlig überteuert war ganz zu schweigen; zum Glück darf man sein eigenes Essen mit rein schleppen... Die beiden Stadien – fand ich sehr gut, dass zwei Spielorte gewählt wurden – waren ganz interessant, aber wirkten etwas mickrig. Ich meine, es gibt mehrere französische Stadien mit mehr Kapazitäten. Dafür war das spielerische Niveau noch besser als beim letzten Mal. Kein mieser Finaltag wie in Budel, sondern bis auf Deutschland-Ukraine in der Vorrunde von Tag 3 bis 6 nur gute, sehr gute und hervorragende Spiele: darunter v.a. das Finale, das 2:2 von Frankreich gegen Weißrussland (mal vom Flutlichtausfall abgesehen, der muss noch bei Organisation abgezogen werden...) und das 4:5 von Frankreich gegen Russland. Durch einige französische Fans war die Stimmung phasenweise gut, wobei die beim Motoball nicht unbedingt mit der beim Fußball vergleichbar ist – nicht nur, da es meistens sehr fair zugeht (Anerkennung des Gegners gehört dazu: aber gäbe es nicht nur ein paar Dutzend Motoballclubs weltweit, sondern in jedem Land ein paar Dutzend, wäre das ganz anders und unfaire Ausraster – die es natürlich immer mal gibt und in der Vergangenheit auch häufiger gab – keine Ausnahmen), sondern auch, da es schon allein aufgrund des Lärmpegels kaum Gesangsversuche gibt. Aber da eröffnet der Umstieg auf Elektromotoren ganz neue Support-Möglichkeiten...
Schließlich war da noch das Sightseeing und das war um Welten besser als in den Niederlanden: Berge, Wälder, Burgruinen (teils arabischer Bauweise), Altstädte, Klöster, römische Ruinen... Sehr schön da im Süden Frankreichs bei angenehm trocken heißem Wetter!

Mal schauen wie es mit der nächsten EM wird: die peile ich ja an, da sie in Russland (Kovrov, 250km hinter Moskau, also via Minsk keine 2.700km von Bonn aus: geht in drei Tagen!) stattfindet... Motoball-EM 2017 / Motorbike-Football European Cup in France, Camaret/ Day 5 Die Rückfahrt von Camaret, die wir am Mittwochmorgen antraten, war deutlich kürzer. „Nur“ 980km waren es via Luxemburg nach Bonn. Auf dem Weg dorthin schauen wir uns noch in Hauterives den „Idealen Palast“, den ein Hobby-Künstler geschaffen hat (ähnlicher Stil wie Gaudi und Hundertwasser, aber der Kerl war Postbote und hat das nebenbei gemacht!) und die Burgruine von Saint-Quentin-Fallavier an. Donnerstag 1h45 zurück und 9h bei Arbeit und der Schreibtisch mit Aufträgen zugemüllt... Motoball-EM 2017 / Motorbike-Football European Cup (final day in Camaret) Statistik:
Freitag: 960 km Auto
Samstag: 160km Auto, 4 Spiele, 1 neuer Ground
Sonntag: 90km Auto, 5 Spiele, 1 neuer Ground
Montag: 100km Auto, 3 Spiele
Dienstag: 80km Auto, 4 Spiele
Mittwoch: 980 km Auto
Hauterives Gesamt-Statistik:
- Grounds: 1.987 (2; diese Saison: 6 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.127 (16; diese Saison: 22)
- Tourkilometer: 2.370km (960+160+90+100+80+980km Auto)
- Saisonkilometer: 2.900 (2.850 Auto, davon 0 Mietwagen/ 50 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 86 [letzte Serie: 11, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 575 Wochen.

Da fehlte doch noch was...


W574I: Testkick im Vorgebirge


SSV Alemannia Brenig 1919 .................................. 1
VfR Fischenich 1930 ............................................... 6

- Datum: Donnerstag, 27. Juli  2017 – Beginn: 19.30
- Wettbewerb: Testspiel (Kreisliga C/ Bonn, Gruppe 1 = 10. unterste Liga, 6. Amateurliga gegen Kreisliga B, Rhein-Erft, Staffel 3)
- Ergebnis: 1-6 nach 87 Min. (45/42) – Halbzeit: 1-1
- Tore: 0-1 32. 11, 1-1 35. (7), 1-2 68. Foulelfmeter, 1-3 77., 1-4 80., 1-5 85., 1-6 86.

- Gelbe Karten: keine

- Rote Karten: keine
- Austragungsort: Sportplatz Brenig (Kap. 1.020, davon 20 Sitzplätze)
- Zuschauer: ca. 12 (davon keine Gästefans)
- Unterhaltungswert: 6,0/10 (Ganz ordentliches Testspiel)
Alemannia Brenig 1:6 VfR Fischenich
Photos with English Commentary:

Kurz vorm Aufbruch zur Motoball-EM noch mal ein Testspiel nach der Arbeit eingeschoben. In Brenig im Bonner Vorgebirge war ich noch nicht, also mal hoch zu dem Rasenplatz. Eine ehemalige Wechselbank auf Mittellinienhöhe kann man als Tribüne durchgehen lassen, ansonsten nur Pappelbewuchs wie im Osten. Schön auch wie gesagt der Rasen: echter Rasen, keine Plaste, keine Asche...

Das Spiel war in der ersten Hälfte recht ausgeglichen und der höherklassige Gast ging in Führung, woraufhin Brenig ausglich. Doch nach der Pause brach der Gastgeber ein und präsentierte sich als mehr als eine Klasse schlechter: 1-6 für Fischenich am Ende.
Alemannia Brenig 1:6 VfR Fischenich
Statistik:
- Grounds: 1.985 (1; diese Saison: 4 neue)
- Sportveranstaltungen: 3.111 (4; diese Saison: 6)
- Tourkilometer: 30km (30km Auto)
- Saisonkilometer: 530 (480 Auto, davon 0 Mietwagen/ 50 Fahrrad/ 0 Flugzeug/ 0 Schiff, Fähre / 0 Bus, Bahn, Straßenbahn)
- Anzahl der Fußballspiele seit dem letzten 0-0: 86 [letzte Serie: 11, Rekordserie: 178]
- Jede Woche mindestens eine Sportveranstaltung seit: Kalenderwoche 31 des Jahres 2006 (31.7.-6.8.), d.h. seit 574 Wochen.